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Bücher

durchfräsen heißt die Devise...
...doch, ich nenne mich jetzt einfach mal einen Bücherwurm. Ich lese zwar keine Horrorgeschichten und auch seltener Biographien, aber sonst viel und viele Sachen. Einen besonderen Platz in meinem Herzen hat Douglas Adams. Die unnachahmliche Art die einfachen Dinge des Lebens im Besonderen zu beschreiben, hatte bisher nur er. Mit Humor, mit Tiefsinn, mit Wehmut. Besonders empfehlen von ihm kann ich:
  • Die letzten ihrer Art
  • Der elektrische Mönch/Dirk Gentley holistische Dedektei
  • Lachs im Zweifel
Warum durchfräsen?
Manchmal tut man sich mit einem Buch schwer und kommt nicht richtig voran. Das "schwerste" Exemplar, dass mir bisher unter die Linsen gekommen ist, war eindeutig "Der Ruinenbaumeister" von Herbert Rosendorfer. Für dieses klitzekleine Taschenbuch habe ich sage und schreibe eineinhalb Jahre gebraucht. Aber damit das in der Zwischenzeit nicht so langweilig wurde, habe ich dann andere Bücher zwischengeschoben. Und seit dieser Zeit habe ich immer zwischen 2 und 5 Bücher gleichzeitig in der Mangel.
Gerade in der Fräse
  • Stanislaw Lem: Solaris
  • Terry Pratchett: Making Money
  • Neil Gaiman: American Gods
  • Harry Mulisch: Die Entdeckung des Himmels
Gehächselt und bewertet
  • Terry Pratchett: Nation, Bewertung: 5 von 5

    Fantasy: Auch in Englisch hat es wieder viel Spass gemacht, der Geschichte von Mau und Daphne zu folgen. Der Unterschied zwischen dem englischen Original und der deutschen Übersetzung ist nicht deutlich fühlbar und taucht nur ab und an mal auf. Absolute Leseempfehlung! (auch wenn es nicht gelb ist :) )

  • Tony Hawks: Mit dem Kühlschrank durch Irland, Bewertung: 4 von 5

    Reisebericht: Das Buch ist auf jeden Fall was für Jungs. Verrückte Idee, das auch durchziehen, viele Leute treffen und auf Reisen sein. Auch wenn es an der ein oder anderen Stelle ein bisschen prollig daherkommt, macht es Spass in die Geschichte einzutauchen. Nach den Eingewöhnungsseiten identifiziert man sich mit dem Projekt und ist doch gespannt, wie es weitergeht und wen Tony auf seiner Reise noch so trifft. Mit der Zeit zeigt sich, das man auch eine Beziehung zu einem Kühlschrank haben kann...

  • Terry Pratchett: Eine Insel, Bewertung: 5 von 5

    Fantasy: Ein sehr tolles Buch! Die Geschichte pendelt zwischen sozialkritischer Betrachtung von alter Welt und neuer Welt, einem spannend geschriebenen Jugendbuch und unterschwelliger Fantasy. Natürlich kommt auch der Pratchett-Humor nicht zu kurz, so das es auch immer viel zu schmunzeln und zu lachen gibt. Zusätzlich spielt die Geschichte auf einer fiktiven Inselgruppe, die an den pazifischen Ozean erinnert, so dass auch Fernweh nicht zu kurz kommt. Unbedingt empfehlenswert!

  • Andreas Eschbach: Ein König für Deutschland, Bewertung: 4 von 5

    Roman, Thriller: Wieder ein sehr spannender Eschbach-Roman. Manchmal leicht über die Stränge des realistischen schlagend folgt man gerne den Spannungsbögen durch die Geschichte. Sehr nette Gedankenspiele zur Macht und Machtnutzung in good old Germany. Top Urlaubsbuch!

  • Terry Pratchett: Das Mitternachtskleid, Bewertung: 4 von 5

    Discworld, Fantasy: Wieder ein super Tiffany-Roman mit allen nötigen Beigaben: Einer bösen Macht, genug Zauberei, anderen Hexen und natürlich den NacMcFeegle. Allerdings sollte man vor diesem Roman die Vorläufer des Zyklus gelesen haben, um mitten drin zu sein.

  • Carl Hiaasen: Fette Fische, Bewertung: 2 von 5

    Roman: Mir ein bisschen zu amerikanisch... Die Stroy plätschert seicht, aber noch zu lesen in einem 50er Jahre-Stil dahin. Natürlich gibt es zum Schluss wieder den Superhelfer aus dem Sumpf, der alles zum Guten wendet.

  • Gerd Scherm: Die Irrfahrer, Bewertung: 3 von 5

    Funny Fantasy: Wir sind wieder im alten Ägypten - nein stopp etwas weiter rechts wie es scheint. Der Auszug aus Ägypten ist nicht nur Moses gelungen, sondern auch Sehmosis und seinen "Touristen". Natürlich wird es immer dann turbulent, wenn man gerade glaubt, dass man Ruhe und Frieden nicht nur nötig hat, sondern auch hat. So wird Seshmosis einfach ungefragt einer Gruppe Händler zugeschoben und verfängt sich direkt in einem neuen Abenteuer.

  • Carl Hiaasen: Striptease, Bewertung: 4 von 5

    Roman: Hiassen ist wieder zurück in der Spur! Mithin wurde es etwas langweilig immer wieder die gleichen Personen beim Lesen mitzunehmen. Deshalb wirkt Striptease deutlich erfrischender, weil die Charaktaere sprachlich neu gezeichnet sind. Am Pranger stehen wie üblich Politiker aus Florida und deren überhebliches Gehabe. Es gibt die Guten es gibt die Bösen und natürlich gute Böse und böse Gute. Also eine farbenfrohe Mischung, die sich zwischen Krankenhaus-Rollstühlen und einem Strip-Club tummelt. Lesenswert mit Spassfaktor. Geeignet sowohl für den Nachttisch, sowie auch als Urlaubslektüre.

  • Terry Pratchett: Schöne Scheine, Bewertung: 4 von 5

    Funny Fantasy: Prattchet hat es auf die Bankenwelt abgesehen. Passte aber auch zu gut auf die aktuelle Finanzkrise. Feucht von Lipwig hat sein erstes Abenteuer mit der Post bestanden und wankt gerade, ob er ein langweiliges und geruhsames Leben oder Risiko und Abenteuer zum Inhalt desselben machen soll. Natürlich wird es die "Bleeding Edge"-Version und so entsteht wieder allerlei Tumult im Städtchen am Ankh. Die Geschichte ist etwas schleppender als sonst. Man vermisst ab und an den Schub. Trotzdem sind auch in "Schöne Scheine" jede Menge Funny Fantasy verboren, die zum Schmunzeln gereichen. Immer wieder erstaunlich finde ich die Fakten, die Pratchett zusammenträgt, um sie in seinen Romanen an der richtigen Stelle zu nutzen. So erinnert man sich beim Blupper natürlich an die Wasseruhr in Berlin. Dass es aber auch einen Wassercomputer gegeben hat wusste ich vorher noch nicht... Lesen!

  • David Safier: Mieses Karma, Bewertung: 3 von 5

    Roman: Seichte Urlaubslektüre. Recht nett geschrieben und "genderkompatibel", so dass jeder auf einen Schmunzler kommt, egal ob man oder frau das liest. Wenn man mehr verraten wollte, müsste man aus dem Inhalt zitieren, aber das würde schon den Spass verderben.

  • A. Lee Martinez: Diner des Grauens, Bewertung: 4 von 5

    Funny Fantasy: Die Hölle tut sich auf. Dies natürlich in einem kleinen Kaff, sonst würde es ja direkt jeder merken. So aber kämpfen ein paar aufrechte Recken in der Abgeschiedenheit gegen Tote, Untote, Tentakel und lauter anderes geisterhaftes Zeug. Dabei wird munter geplaudert, als ob man nur eine Wasserleitgung zu reparieren hätte. Durch die drastischen Schilderungen eines Splatter-Movies und den leichtfüssigen Umgang der Helden mit allerlei Gefahren bleibt auch das Lesegefühl leicht und locker. Das Buch könnte also jenen gefallen, die auch Spass an "From Dusk Till Dawn" oder den Büchern von Christopher Moore oder Robert Rankin haben. Prima kurzweilig für die Ferien.

  • Gerd Scherm: Der Nomadengott, Bewertung: 4 von 5

    Funny Fantasy: Zuerst ist die Vielzahl der Namen, die sich so schlecht behalten lassen sehr verwirrend. Kann man das ausblenden erkennt man schon auf den ersten paar Seiten einen geschungenen Schreibstil, der mit schönen Sicherheit Schmunzelpointen darlegen kann. Die kurzen, in sich geschlossenen Abschnitte bergen genug Spass, um sich auf die nächsten Seiten zu freuen. Zwischendrin wirkt es zwar manchmal etwas lächerlich (El-Vis musste nicht so sein), im Großen und Ganzen werden aber eine Reihe altägyptische Götter und Personen in einen großen Topf Lachsuppe geschmissen und bringen dem Leser ein kurzweiliges Vergnügen. Das kann man also empfehlen. Ich habe mir sofort das Nachfolgebuch gekauft und bin mal gespannt, ob Scherm den Spassfaktor halten kann...

  • Terry Pratchett: Alles Sense!, Bewertung: 5 von 5

    Fantasy, Discworld: Pratchett in Hochform! Es macht duraus Sinn zuerst Gevatter Tod aus dieser Reihe zu lesen, da die Bücher in ihrer Abfolge ein komplexes Geflecht an Persönlichkeiten und Handlungen aufbauen. Dieses Buch berichtet nun darüber, dass der Sensenmann mittels der menschlichen Erfahrungen aus dem ersten Teil nun mehr über das Menschsein wissen möchte. Natürlich hat dies Auswirkungen auf viele andere Bereiche. Mit seiner im eigenen Genialität spinnt Pratchett hierbei verschiedene Handlungsfäden, die gegen den Schluss immmer mehr zusammenlaufen. Das Ganze ist garniert mit aberwitzigen Dialogen, Wortspielen und einem schelmischen Auge auf unsere Vergangenheit und Gegenwart. TOP-Empfehlung!

  • Jasper Fforde: Der Fall Jane Eyre, Bewertung: 2 von 5

    Fantasy: Leider reicht das schon im Klappentext erwähnte walisische Doppel-F im Namen des Autors nicht aus, die Story über ein paar Schmunzelspitzen hinauszuheben. Schade, ich hatte mir mehr davon versprochen. Innerhalb der Geschichte gibt es durchaus gute Einfälle, die Potential zu deutlich mehr verdrehtem Lachspass hätten. Man hat aber dauernd das Gefühl, dass er gleich damit loslegen will. Leider hält diese Erwartung bis zum Schluss des Buches so an, so dass man nach Zuklappen des Rückendeckels irgendwie das Gefühl hat, etwas verpasst zu haben. Entweder geht diese leichte Enttäuschung auf eine schlechte Übersetzung zurück, oder Fforde muss noch etwas an seinem Stil feilen. Einfälle hat er genug, es wirkt nur etwas krampfhaft zusammengeschrieben.

  • Terry Pratchett: Gevatter Tod, Bewertung: 5 von 5

    Fantasy, Discworld: Natürlich ist auch dies eine Nachlese, weil ich den Roman schon mindestens 5x gelesen haben. Und natürlich deshalb, weil es eines der -göttlichen- Pratchett-Bücher ist. Mit extrem viel Phantasie und sehr wortgewand wird eine neue Welt vor dem Leser (und natürlich auch der Leserin) ausgebreitet. In diesem Buch kommt der Tod zur Geltung - so wie man sich das früher so bildlich vorgestellt hat. Das Ganze findet im Rahmen einer "Ich werde erwachsen, lerne Zauberer kennen, verliebe mich zuerst in die falsche Frau, mache aber anständig meinen Job und am Ende wird alles gut"-Geschichte statt. Prädikat sehr lesenswert.

  • Terry Pratchett: Fliegende Fetzen, Bewertung: 5 von 5

    Fantasy, Scheibenwelt: Gesellschaftskritik ueber Krieg, Fremdenfeindlichkeit. Dazu ein bisschen Technikverliebheit und natürlich neugiergige Zyniker. Diese Mischung packe man in die Szene von mittelalterlichen Neuzeotrabauken und bekommt wieder einmal einen herrlichen Roman in typischer Pratchett-Handschrift. Unbedingt empfehlenswert! Wenn man das englische Orginal zuerst liest, aber die deutsche Übersetzung auch zur Hand hat lernt man sogar noch zwischen den Lachanfaellen ;)

  • Andreas Eschbach: Ausgebrannt, Bewertung: 5 von 5

    Thriller: Durchaus rasant die Story. Ein bisschen in Anlehnung an Eine Billion Dollar geht es auch hier um Wirtschaftsmacht und eine Idee. Durch die Art Eschbachs auch auf Details zu achten, ergibt das einen Roman mit Kurzweil, der auch nach dem Lesen noch zum Nachdenken anregt. Wohl unvermeidlich bei den Holywood-Buchschreibern (Schätzing, Eschbach, Dan Brown,...) ist der Umstand, dass die Geschichte von so vielen Zufällen zusammengehalten wird, wie dies in der realen Welt selten vorkommt. Konkret in Ausgebrannt haben dann schon die Ahnen der Hauptdarsteller etwas miteinander zu tun gehabt. Sieht man über den geförderten Zufall hinweg, bleibt dann aber ein sehr spannender Roman, der wert ist, gelesen zu werden. Auch das Nachdenken, wenn man das Buch durch hat, ist durchaus anregend genug, um dieses Buch einen echten Bestseller sein zu lassen. Unbedingt empfehlenswert!

  • Cornelia Funke: Tintenherz, Bewertung: 3 von 5

    Märchen: Eher ein Märchen für Erwachsene oder Jugendbuch, denn im Verlauf der Geschichte werden Personen und Eigenschaften geschildert, deren brutale Haltung und Handlungen Kinder zu sehr erschrecken könnte. Pendelt man sich auf die Erzählung ein, nimmt einen das Buch in den Bann. Die erzählten Motive sind neu und unverbraucht, die Einbeziehung einer fernen Märchenwelt heimelig, der Ort des Geschehens in Nord-Italien spannend dargelegt. Man wünscht sich über die Strecke der Erzählung zwar öfter Schilderungen aus der schillernden Märchenwelt, kann sich aber auch auf diese Erzählung einlassen. Obwohl die Beschränkung auf die gebundene Form es nicht als Urlaubsschmöker empfiehlt, lässt es sich gerne als Sonntag-Nachmittags-Buch mit Tee und Gebäck nehmen, bei dem man auch schon mal ein, zwei Stunden in die Geschichte eintauchen kann. Dann wiederrum ist das haptische Vergnügen ein "richtiges" Buch zu halten umso grösser. Insgesamt finde ich Tintenherz eine prima Winter-Leseempfehlung.

  • Isaac Asimov: Meine Freunde die Roboter, Bewertung: 4 von 5

    SciFi-Erzaehlungen: Das ist echt ein Buch fuer Sci-Fi-Freunde, die bodenstaendig geblieben sind. Die Sammung der Robotererzaehlungen sind durchaus auch als weise Einzelphilosophien zu betrachten, die den Kern hinter den Dingen beleuchten. Dies aber durchweg mit humorvollen Einlagen in den Geschichten. Manchmal wirken die Geschichten am Randbereich etwas altbacken, es hat aber durchaus etwas Lustiges, wenn Asimov aus seiner damaligen Sicht in der Zukunft sehen konnte, dass es Laptops gab - und die per Lochkarte gefuettert werden mussten... Sehr zu empfehlen fuer Technik-Fans, oder Haus- und Heim-Philosophen.

  • Carl Hiaasen: Grosse Tiere, Bewertung: 3 von 5

    Roman: Langsam läuft sich das Motiv in Hiaasens Romanreihe tot. Natürlich gibt es wieder eine unglaubliche Begebenheit, die den Anfang des Buches ausmacht. Durchaus spannend und lustig wirken Teile des Verlaufs. Was sich nur totläuft ist die gebetsmühlenartige Ausgestaltung böser Bodenspekulaten und korrupter Politiker in Süd-Florida. Vielleicht ist die Dauernennung des gleichen Gebietes mit den immer gleichen Bösartigkeiten ja der Versuch von Hiassen, etwas an der Situation ändern zu wollen - nur flacht das Thema dann trotz einiger neuer Einfälle, wie eine solche Geschichte begonnen werden kann doch ab. Egal, als Urlaubslektüre allemal ausreichend. Für Carl Hiassen Neuleser empfehle ich eher Krumme Hunde oder Dicke Fische.

  • Philip Pullman: Der Goldene Kompass, Bewertung: 3 von 5

    Fantasy: Schwierig zu bewerten. Die grundlegende Geschichte ist prima - Durch die Reisen der Hauptdarstellerin Lyra erlebt man auch eine interessante, andersartige Welt. Die Darstellungen und sprachlichen Bilder im Buch sind schön gelungen. Was mich sehr gestört hat, ist der Umstand, dass trotz der Andersartigkeit der Erzählwelt zu unserer Welt viele Stellen im Buch unfertig wirken, weil Pullman einfach unsere bekannten Wörter und Gegebenheiten übernommen hat. Manchmal hat er auch nur Wörter getauscht, um damit ein "Anders-Flair" zu erzeugen. Bei mir ist ihm das nicht gelungen. Ich habe mich über diese Stellen sehr geärgert. Beispiel: Real fuer uns ist es Wissenschaft, im Buch heisst es einfach Theologie, gemeint ist aber dasselbe. Weiteres Beispiel: Ein Land im hohen Norden trägt keinen Phantasienamen sondern einfach "Norwegen". Durch die dauernde Erinnerung an unsere bekannte Welt gelingt es so nicht vollständig sich in diese Geschichte fallenzulassen. Wie gesagt, es wirkt halbfertig und dadurch ein bisschen lieblos. Vielleicht war aber auch von Anfang an geplant, den Dreiteiler zu verfilmen und man wollte so am Budget sparen. Ich habe aber auch schon mit anderen Kompass-Lesern gesprochen, denen dieser Umstand nicht so negativ aufgefallen ist. Kann man das ausblenden, rangiert das Buch durchaus im Bereich 4 bis 5. Da es mich gestört hat hier nur eine 3.

  • Peter Ustinov: Der alte Mann und Mr. Smith, Bewertung: 4 von 5

    Roman: Hat mir echt prima gefallen. Ein prima Buch für die Nachmittagscouch oder eine Urlaubsreise. Sehr vergnüglich schlidert Ustinov den inneren, moralischen Kampf von Gut und Böse mit sich selbst, angestachelt von der jeweils anderen Seite. Und da im Buch Gott nicht ausschliesslich GUT und der Teufel eben auch nicht ausschliesslich "BÖSE" sind, ergibt das eine heitere Mischung. Anfang bis Mitte des Buches ergänzen sich die philosophischen Exkurse der beiden Protagonisten sehr schön mit der bildlichen Geschichte. Es gibt viele Schmunzel- und Grinsszenen, bei denen man immer wieder einen schlemischen Bilck auf die westliche Mentalität werfen kann. Ab der Mitte des Buches verläuft der Faden etwas zäher und man hat den Eindruck, dass Ustinov manchmal etwas Mühe hatte, den Übergang von einer Philosophie zur nächsten zu bauen, ging es am Anfang doch noch so leicht und beschwingt. Trotzdem ist das Buch insgesamt ein echtes Lesevergnügen und auch eine Empfehlung wert!

  • Matthew Delaney: Daemon, Bewertung: 2 von 5

    Thriller: Nicht unbedingt lesenswert, aber immerhin fuer eine Lücke der Urlaubsliste nützlich, die noch nicht gefüllt ist. Das Buch startet im Zweiten Weltkrieg mit recht derben Gewalt-Schilderungen und mystischen Begebenheiten. Es wechselt dann in die Jetztzeit und verfolgt dann ein sehr unrealistisches Schlachter- und Kreaturengetümmel. Zwischendurch zwar recht spannend ist die ganze Story aber so unglaubwürdig, dass man es getrost als leichte Kost abtun kann.

  • Matt Ruff: Bad Monkeys, Bewertung: 3 von 5

    SciFi-Thriller-Komoedie: Wieder einmal sehr in sich gekehrt - so wirkt der Schreibstil von Matt Ruff. Und dabei hat alles so gut angefangen... Der Klappentext versprach wieder ein Roman in Richtung GAS. Die schrillen Anfangsphasen kühlen aber schnell ab und man wird in eine Geschichte hineingezogen, die sich mehr in den Gehirnwindungen abspielt. Das Schillern des Skurillen flacht denn auch im Laufe des Buches immer schneller ab zu der Fragen, was wirklich ist und was man glauben kann, wenn man als "geisteskrank" gilt. Aber auch Antworten darauf werden nicht gegeben, weil... nun ja, wer Spass an Ruffs Büchern zur inneren Einkehr hat, dem will ich jetzt nicht den Spass verderben. Die 3,5 Sterne bei Amazon hat es meiner Meinung nach nicht verdient. Also Fazit: Kein Buch, dass man gelesen haben muss, wenn man es dann durch hat, hat es aber auch nicht sonderlich weh getan.

  • Andreas Eschbach: Das Jesus-Video, Bewertung: 4 von 5

    Mystik-Thriller: Jetzt habe ich Eschbachs Bestseller-Erstling schon zum zweiten Mal gelesen. Und finde es immer noch recht gut. Es hat alles was einen rasanten und interessanten Thriller ausmacht: eine ansprechende Story, einige unerwartete Wendungen und Winkelzüge, sowie mehrere Spannungsbögen, die den Lauf der Geschichte verknüpfen. Was mir vom ersten mal Lesen nicht mehr so in Erinnerung geblieben war, ist die etwas schmalzige Darstellung der Hauptperson und ihrer (An-)triebe. Das hätte man etwas gedeckter formulieren können, dass wäre es ein 5-Punkte-Buch geworden. Die Verfilmung ist allerdings auf der Schmalz-Ecke hängengeblieben und damit deutlich schlechter als das Buch. Damit auf jeden Fall eine Urlaubs-Lese-Empfehlung.

  • Dan Brown: Diabolus, Bewertung: 3 von 5

    Thriller: Gewohnt rasant geht Brown auch diese Geschichte an. Dieses mal ist Dreh- und Angelpunkt die Kryptographie. Leider scheinen die Akteure manchmal recht gespalten zu sein. So wird die Hauptdarstellerin zwar als As in der Welt der Verschlüsselung beschrieben, kommt aber doch nicht auf ganz banale Schlußfolgerungen in ihrem eigenen Wissensgebiet. Trotzdem kann man auch dieses Brown-Buch als gelungene Unterhaltung werten. Ein typisches Urlaubsbuch allemal.

  • Michael De Larabeiti: Die Borribles, Band 2, Bewertung: 3 von 5

    Fantasy: Der zweite Band der Kinder-Räuber-Geschichte wirkt schon deutlich düsterer als das erste Abenteuer. Die Sprache im Roman, wie schon vom ersten Band her gewohnt, ist recht derb. Im Vordergrund wechseln Schicksal, Unglücke, aber auch Freundschaften, (unglaubliche) glückliche Fügungen und natürlich ein heroisches Happy End. Der Spagat zwischen der Gossensprache und Kindergeschichte ist oft recht unglücklich und lässt das Buch dann weder für Kinder angemessen oder für (junge) Erwachsene interessant erscheinen. Viel Spass hat mich aber gemacht, mich in London mal auf die Spuren der Borribles zu begeben und einige Stationen der Abenteuer nachzugehen. Man kann dabei wirklich nochmal in die Geschichte eintauchen.

  • Terry Pratchett: Rollende Steine, Bewertung: 5 von 5

    Fantasy - Scheibenwelt: Jepp, es bleibt zu bestaetigen, dass Pratchett meiner Meinung nach hier in seiner Hochphase des Schaffens ist. Rollende Steine enthaelt Tonnen von Anspielungen auf das Leben im Musikbusiness. Trotzdem bleibt die Story recht nah an den ueblichen, bekannten Figurmustern. So enthaelt dieser Roman ueber seine gesamte Laenge ein enormes Lesevergnuegen.

  • Leonie Swann: Glenkill, Bewertung: 3 von 5

    Schafskrimi: Grosse Teile des Buches machen Lust auf Irland. Der Anfang liest sich etwas muehsam, man kommt aber schnell in die Geschichte rein und ist gespannt wie diese sich weiter entwickelt. Ueber grosse Strecken vom Anfang bis ins letzte Drittel des Buches sehr lesenswert. Mit dem Auftauchen eines seltsamen Protagonisten, der ebenso seltsam am Schluss wieder verschwindet verliert das Buch aber deutlich von seiner fast real erzaehlten Maerchenhaftigkeit. Der Schluss laesst einen etwas ratlos auf das Buch zurueckblicken, da er im Vergleich zum restlichen Inhalt etwas blass wirkt. Trotzdem eine Leseempfehlung, mit der man sich in einem Urlaub zum Ausspannen oder an Regentagen zurueckziehen kann.

  • Eoin Colfer: Artemis Fowl, Bewertung: 2 von 5

    Fantasy: Erwachsenensprache vermischt mit Kinderfantasy. Das ist keine glückliche Mischung! Die Geschichte an sich koennte man ohne Probleme im Jugendbuchstil ablaufen lassen. Dafuer passt aber die verwendete Sprache nicht. Gleichzeitig jongliert Colfer aber immer wieder sprachliche Bilder in die Geschichte hinein, die selbst fuer ein Jugendbuch zu kindlich ist. Sieht man von diesem Mangel ab, ist die Geschichte selbst halbwegs unterhaltsam und spricht in vielen Bereichen technikverliebte Leser an. Gefiehl mir nur solala.

  • Carl Hiaasen: Unter die Haut, Bewertung: 4 von 5

    Roman: Schnittig! :) Dieses mal gibt es zwar mit Mick Stranahan wieder einen bekannten und unkaputtbaren Protagonisten. Das Thema ist aber nun Geld scheffelnde Schoenheitschirugen. Ort wie immer Florida. Die Geschichte haelt bis zum Schluss das Tempo, man verzeiht dann auch die absurden Einschnitte des immer wieder auftauchenden Killers, der Stranahan an die Haut will. Sehr vergnuegliche Urlaubslektuere!

  • Terry Pratchett: Der fuenfte Elefant, Bewertung: 3 von 5

    Fantasy - Scheibenwelt: Der Blick auf die Welt von Pratchett wird dunkler. Er suhlt sich zunehmend in den Missstaenden dieser Welt, die er aber gekonnt auf die Scheibenwelt uebertraegt. Sam Mumm mit Teilen der Wache spielt mal wieder die Hauptrolle. Es geht um Verrat und politische Machtspiele. Zwischendurch flammt natuerlich der typische Pratchett-Wortwitz auf, aber man hat das Gefuehl, dass die unbeschwerten Traeume ausgetraeumt sind. Nachdenklich, oft auch ein Schmunzeln dabei, aber nicht mehr so ueberbordend wie noch bei den hohlen Koepfen...

  • Terry Pratchett: Hohle Koepfe, Bewertung: 5 von 5

    Fantasy - Scheibenwelt: Sam Mumm und seine Wache bekommen Probleme. Nicht nur die Anzahl der Waechter und die Unterschiedlichkeit ihrer Mitglieder vergroessert sich. Auch soll in dieser Geschichte denjenigen auf die toenernen Fuesse getreten werden, die sich nicht wehren. Das Ganze wird begleitet von vergnueglichen Wortgefechten der bisher bekannten Waechter, vor allem Nobby und Fred Colon. Hinzu kommt ein Strauss neuer Waechter mit neuen Eigenarten, die einen zusammen mit einem neuen Kriminalfall in Ankh-Morpork dieses Buch verschlingen lassen.

  • Terry Pratchett: Helle Barden, Bewertung: 5 von 5

    Fantasy, Scheibenwelt: Unvergleichlich! Wenn der Meister der Funny Fantasy seine querulantigen Gedanken rund um die Wache spinnen lässt. Wie schon beschrieben, ist es eine wahre Freude sich der Leichtigkeit der Wortspiele hinzugeben. Ein Grinsen bleibt nicht aus. Wer das Buch zum ersten Mal liest wird auch schon mal laut in Bus und Bahn loslachen. Es lohnt sich also auch den Anschlussroman von Wachen, Wachen einzuverleiben.

  • Terry Pratchett: Wachen, Wachen!, Bewertung: 5 von 5

    Fantasy, Scheibenwelt: Eines der besten Pratchett-Bücher überhaupt! Der Wortwitz ist unglaublich, die Übersetzungen desselben entsprechend gut. Es gibt immer wieder sprachliche Bilder, die die Szenen so humorvoll beschreiben, dass man laut loslachen möchte. Dieses Buch ist ein echtes Geschenk an die Leserschaft der Funny Fantasy. Unbedingt empfehlenswert, vor allem auch der Beginn einer Geschichtenkette, die sich mit "Der Wache" der Scheibenwelt beschäftigt. Da Pratchett in letzter Zeit eher nachdenkliche Scheibenwelt-Bücher schreibt, bin ich nochmal dazu übergegangen die ersten Bücher und damit die Geschichtsketten in logischer Reihenfolge direkt zu lesen. Für dieses Buch gilt daher: Unbedingt lesen!

  • Christopher Moore: Blues für Vollmond und Kojote, Bewertung: 3 von 5

    Funny Fantasy: Nicht ganz so lustig wie Vorgängerwerke von Moore. An das Buch hatte ich auf Grund der vorher gelesenen Bücher von Moore eine entsprechend hohe Erwartungshaltung. Der Anfang liess auch vermuten, dass hier wieder eine schräge Story mit vielen komischen Windungen die Lachmuskeln reizen würde. Leider flachte der Wortwitz aber recht schnell ab und die Geschichte plätscherte eher etwas unlustig vor sich hin. Zwischendurch gibt es immer wieder mal kleine Schmunzelpassagen aber die Geschichte reicht absolut nicht an die Highlights wie "Ein todsicherer Job" oder "Der törichte Engel" heran. Schade! Also nur ein Buch für Fan von Moore, um die Sammlung komplett zu haben.

  • Terry Pratchett: Mummenschanz, Bewertung: 5 von 5

    Fantasy, Scheibenwelt: Herrlich! Terry Pratchett auf der Hoehe seiner Kunst. Unvergleichlich mit welchem Sprachwitz hier die Protagonisten auf das Felde der Geschichte geschoben werden. Ideen tanzen um eine Story, in deren Hauptstrang die beiden -restlichen- Hexen von Lancre sich auf den Weg machen, einen neuen kungen Huepfer fuer ihren Zirkel zu rekrutieren. Dieser Huepfer versucht sein Glueck aber gerade an der Open in Ankh-Morpork. Komische Szenen, komische Personenbeschreibungen, die in ihrer Frechheit und mit dem Pratchett-eigenen Wortwitz auch mal einen schallenden Lacher entlocken, wenn man alleine ist. Volle Punktzahl und sehr lesenswert!

  • Terry Pratchett: Winterschmied, Bewertung: 4 von 5

    Fantasy, Scheibenwelt: Laesst Prachett auch hier so langsam die Zuegel der Geschichte los? Die WeeFreeMan-Gabelung habe ich bisher als gelungenen Ableger betrachtet, in der Pratchett wieder nach Herzenslust fabulieren durfte. Vielleicht liegt es am Winter - vielleicht hat Pratchett auch nicht mehr die Kraft so ueberbordend zu schreiben, wie noch vor 10-15 Jahren. Auch im Roman Winterschmied mekrt man das Schwermut in den Schreibstil einkehrt und einige der Szenen bedrücken mit ihrer Ausweglosigkeit. Trotzdem passiert rund um die Kleinen Freien Maenner und Tiffany Aching (Tiffany Weh hoert sich eingedeutscht einfach doof an - ebenso der Fehlgriff mit Rob Anybody) noch eine Menge lesenswerte gute Laune, die es nicht zu verpassen gilt.

  • Frank Schaetzing: Tod und Teufel, Bewertung: 4 von 5

    Krimi, Historischer Roman: Anfangs kommt man nicht so recht in die Geschichte rein und schwankt zwischen der Erwartungshaltung an einen Mystery-Thriller und einem Historien-Krimi. Nach einigen Seiten schafft Schaetzing es aber, den Verlauf der Geschichte geradliniger zu gestalten, so dass man sich ganz der Geschichte und der Beschreibung des mittelalterlichen Koelns hingeben kann. Dies gelingt besonders gut mit der von mir gelesenen Ausgabe, die viele Illustrationen enthaelt. Diese Bebilderung stammt zwar nicht authentisch aus dem gleichen Zeitstrang, laesst die Gedanken aber doch ins Mittelalter zurueckgleiten und unterstuetzt so die Dichte des Romans. Gelungene Unterhaltung, die den Forscherdrang heraufbeschwoert mehr ueber diese Zeit erfahren zu wollen.

  • Terry Pratchett: Total Verhext, Bewertung: 5 von 5

    Scheibenwelt, Funny Fantasy: Zum X-ten mal jetzt gelesen und immer noch lustig! Einer der besten Scheibenweltromane ueberhaupt. Daher sehr nach MacBest zu empfehlen. Das ist Urlaubslektuere wie man sie mag.

  • Jack McDevitt: Die ewige Strasse, Bewertung: 3 von 5

    Science Fiction: Eine ueber weite Strecken wirklich spannende Erzaehlung wie unsere Zivilisation in eine mittelalterliche Phase zurueckfallen koennte, wenn fast alle Menschen von jetzt auf gleich ausgeloescht wuerden. Fast das gesamte Wissen unserer jetzigen "zivilisierten" Welt ist verloren. Die Geschichte beschreibt eine Expedition einer kleinen Gruppe von Menschen, die sich aufmachen an einen Ort, an dem Buecher aus den vergangenen Tagen Wissen und Weisheit haben sollen. Ein bisschen wie die heutigen Atlantis-Jaeger. Manche Begebenheiten sind lustig, andere ein etwas unlogisch, aber leider ist das grosse Manko des Buches der Schluss: Die Helden der Geschichte ueberleben eine fast aussichtslose Situation und dann wird auf 2-3 Seiten abgehandelt wie alle glücklich und zufrieden in eine strahlende Zukunft blicken. Alle Probleme die es auf der Hintour der Expedition gab scheinen auf der Rueckkehr irgendwie nicht mehr zu existieren. Das ist sehr schade und nimmt dem Buch mindestens eine Note...

  • Terry Pratchett: Klonk!, Bewertung: 3 von 5

    Fantasy, Scheibenwelt: Klonk war zwar ein nett zu lesender Scheibenweltroman - An die grossen Wuerfe der Vergangenheit kann das aber alles nicht anknüpfen. Die Protagonisten der Wache machen zwar wieder kurzweilig auf die sozialen Missstaende unserer Welt aufmerksam, der Kernbereich der Geschichte bleibt aber verworren und unklar. Da gibt es eine Wesenheit, die boese ist und Besitz von verschiedenen Personen nimmt. Das Ganze ist jedoch so nebuloes, dass man nicht ganz in die Geschichte eintauchen kann. Schade eigentlich, aber ich denke man kann sich so langsam von den Scheibenweltgeschichten der ersten Tage verabschieden. Das es immer noch bedeutend beschwingter und trotzdem mit viel Humor geht, zeigt Pratchett in der WeeFreeMan-Reihe...

  • Terry Pratchett: Montrous Regiment, Bewertung: 3 von 5

    Fantasy - Scheibenwelt: Tja, da habe ich echt mal zwei Ansaetze gebraucht, um mit einem Pratchettbuch warm zu werden. Nach dem ersten Ansatz wurde mir das zu unuebersichtlich und ich hatte schon ein weiteres Pratchett, ein mal Hiaasen und Adams zwischengeschoben, bevor mir das englische Weiberregiment mundgerecht wurde. Zur Zeit lese ich dies aber wieder mit Spass an der Sache, wenn auch nich so fraesend wie manch anderes Buch von ihm. Das Wichtigste habe ich ja schon bei Weiberregiment berichtet, aber auch hier gilt wieder, dass es sich lohnt auch die englische Fassung zu Gemuete zu fuehren, weil der Wortwitz in einigen Stelle eben unuebersetzbar ist...

  • Carl Hiaasen: Dicke Fische, Bewertung: 4 von 5

    Roman: Unglaublich was uns Hiassen hier wieder auftischt! Dies aber wieder mal mit einer erfrischenden Schreiberei, die das Lesen eines 400+ Seitenbuches zum Verguegen machen. Man hat bei Hiaasen immer das Gefühl ein erklecklicher Teil dessen, was er schreibt entspricht der Wahrheit und so schmunzelt man sich auch durch dir unglaublichen Teile des Buches und hat jede Menge Spass. Urlaubsbuchtipp für den Strand!

  • Terry Pratchett: Ein Hut voller Sterne, Bewertung: 5 von 5

    Fantasy / Scheibenwelt: Tiffany Aching (ich mag die deutschen Direktuebsetzungen nicht so gerne) ist wieder in Aktion! Das bedeutet eine Menge Hexerei und viel Spass mit den kleinen blauen Freunden :) Wieder einmal zeigt Pratchett dass er immer noch ein Meister des geschwungenen Wortes ist. Leider sind, wie schon angedeutet, einige Direktuebersetzungen schamlos schlecht. Wirkt im englischen -Rob Anybody- noch direkt und herzerfrischend in den Mundwinkeln, wirkt im Deutschen -Rob Irgendwer- nicht nur fade, sondern auch sinnentstellt. Man hätte ihn immerhin noch -Rob Irgenwen- nennen können. Es lohnt also bei dieser Serie immer noch auch auf die Originale zu schielen. Trotzdem ein tolles Lesevergnuegen!

  • Christopher Moore: Lange Zähne, Bewertung: 3 von 5

    Funny Fantasy: Moores Lachkurve flacht wohl langsam ab? Na ja, zumindest bis zur Hälfte war auch dieses Buch sehr lustig gehalten. So ganz bricht das Schmunzeln sowieso nicht ab, aber so granatenstark wie -Ein totsicherer Job- ist es nicht mehr. Immerhin kurzweiliger Urlaubsspass - Kaeufer der bisherigen Buecher werden, so wie ich, auch diese Seiten zu verschlingen wissen...

  • Douglas Adams: Die letzten ihrer Art, Bewertung: 5 von 5

    Reisebeschreibung / Natur: Anlass dieses Buch mal wieder zu lesen, war das ich das bisherige Taschenbuch durch eine gebundene Ausgabe von Rogner und Bernhard ersetzt habe und sowieso gerade nochmal die Doug Adams Werke lese. Dies ist eines der ganz wenigen Buecher, die im Lesehimmel ganz auf der obersten Wolke schweben. Und damit auch den Gruss an den Meister dieses Realsatire - SciFi - Lach - Spass - Wunder - Genres: Viel Spass da draussen im Universum: Dont panic!

  • Terry Pratchett: Going Postal, Bewertung: 4 von 5

    Fantasy / Scheibenwelt: Die Charaktere werden bei den Standard-Scheibenwelt-Buechern immer komplexer. Ebenso waechst damit der Anspruch an die englischen Vokabeln. Die Story ist wieder angespickt mit lustigen sowie abstrusen Seitenhieben auf Dinge unserer heutigen Welt.

  • Douglas Adams: Der lange dunkle Fuenfuhrtee der Seele, Bewertung: 5 von 5

    Fantasy: Nachdem ich nochmals Dirk Gentlys Holistische Detektei gelesen habe, folgte nun auch dieses Buch zum X-ten Male. Ich vermisse einfach immer wieder die Stelle des Taschenrechnerergebnisses -Ein Hauch von Gelb- :) Zudem ergibt die skurrile Geschichte ueber die nordischen Goetter, gefangen im Leben des Alltags um uns herum einfach eine superamuesante Story, die man wirklich nicht verpassen darf! Pflichtlektuere!

  • Douglas Adams: Dirk Gentlys holistische Detektei, Bewertung: 5 von 5

    Fantasy: Sehr, sehr, sehr gewagte Geschichte ueber das was Geister so tun, wenn sie mit Zeitmaschinen und Finanzmathematik aneinandergeraten! :) Zaehlt mit dem Fuenfuhrtee fuer mich zu den best-ever-Buechern die es so gibt. Es muss nicht bis zur letzten Konsequenz logisch sein, damit man mit diesem Buch einen ungeheuren Spass haben. Die Ideen, die hier vom Fabulierungsmeister ersonnen wurden sprechen einfach fuer sich. Ein Lesemuss fuer jeden, der mal in die Funny-Fantasy reinschaut.

  • Matt Ruff: Ich und die Anderen, Bewertung: 4 von 5

    Fantasy: Gleich vorneweg: Dieses Buch hat nichts mit Funny Fantasy zu tun, dafuer ist es viel zu ernst. Wer etwas wie GAS oder Fool on the Hill erwartet, wird vielleicht nicht enttaeuscht, mit Sicherheit aber ueberrascht sein. Im Buch wird sehr gefuehlvoll beschrieben, was in Menschen vorgehen koennte, die unter Multipler Persoenlichkeitsstoerung -leiden-. Das leiden kann hierbei ruhig eingeklammert werden, denn es wird begleitend sehr deutlich gemacht, dass es weniger eine Krankheit, als ein akzeptabler Zustand sein kann, wenn man sich fiktiv, wie im Buch, damit arrangiert. Obwohl es ein Roman und keine wissenschaftliches Buch ist, hat man den Eindruck hier in eine echte Welt des Andersseins einzutauchen. Das macht das Buch sehr authentisch und lesenswert!

  • Christopher Moore: Himmelsgöttin, Bewertung: 3 von 5

    Fantasy: Dies ist eines der früheren Werke von Moore. Es besticht nicht so sehr durch Sätze mit Lachsalvenakrobatik wie die neueren Bücher, sondern eher mit einer öeicht zurückhaltenden Anklage gegen die "Ich bin reich und glücklich" - Gesellschaft, aufgereiht vor einer Leinwand mit humoristischem Ambiente. Trotzdem einen Blick wert.

  • Christopher Moore: Ein todsicherer Job, Bewertung: 5 von 5

    Fantasy: Genial! Habe lange schon nicht mehr ein so lustiges Buch gelesen! Wie Moore mit alten Göttern, altem Ramsch und frischen Seelen in diesem Buch umspringt, läßt einen sehr oft ein Grinsen ins Gesicht zaubern. Absolutes Lesemuss, wenn man Spass an einer skurrilen Story mit Entwicklungspotential mag!

  • Bernhard Hoecker: Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers, Bewertung: 3 von 5

    Comedy/Sachbuch: Die Kombination Comedy/Sachbuch verdient schon Beachtung. Das dabei noch ein witziges Werk herausgekommen ist, dass auch eine technikfanatische Freizeitbeschäftigung Nicht-Techies näherbringen kann macht es doch empfehlenswert.

  • Terry Pratchett: Ab die Post, Bewertung: 4 von 5

    Fantasy: Sehr schöne Studie über die heutige Finanzwelt und die kleinen Unternehmen - eben im üblichen Ankh-Morpork-Stil viel Schmunzeln und überraschenden Wendungen in der Geschichte. Sehr empfehlenswert!

  • Terry Pratchett: Kleine freie Maenner, Bewertung: 5 von 5

    Fantasy: Wie schon bei "Maurice der Kater" bewegt sich Pratchett mit dem neuen Seriengenre Jugendbuch Diskworld endlich wieder in einem Bereich, der unbeschwertes im Land des Laechelns garantiert. Mir gefaellt mittlerweile diese Jugendbuchserie besser als die immer noch erscheinenden Discworld-Buecher. Der Esprit der alten Serie lebt wohl in diesem Zweig weiter. Immerhin findet hier noch viel Spass statt!

  • Rand Miller mit David Wingrove: Myst - Das Buch der Dni, Bewertung: 3 von 5

    Fantasy: Doch noch mal nachgelassen... Mit der Steigerung der Reihe von vom ersten auf den zweiten Band hat die Serie wohl ihren Hoehepunkt erreicht, denn im dritten Band mit obigem Namen flaut die Story doch merklich ab. Zwar fuehrt dieses Buch wieder etwas in der Zeit der Myst-Reihe hin und her, hier also wieder etwas in die juengere Zeit. Der Ablauf der Geschichte fuehrt in eine Alternativ-Geschichte, die zwar nicht uninteressant ist, aber gesamt nicht so fesseln kann, wie die beiden ersten Geschichten. Als Abschluss der Reihe trotzdem zu empfehlen, um mit ruhigem Gewissen diese Serie erst mal abhaken zu koennen.

  • Rand Miller mit David Wingrove: Myst - Das Buch Ti ana, Bewertung: 4 von 5

    Fantasy: Ein Klasse-Buch! Startete das erste Buch der Myst-Serie noch gemaechlich mit der Umsetzung der der Fantasie aus dem Spiel, so ist dieses Buch mitten aus dem Leben der Myst-Serie genommen. Vieles wird nun aufgeklaert, was in den Spielen manchmal etwas vage bleibt. Anna, Katharina, Gehn, Atrus (der Juengere) - alle Protagonisten werden ausfuehrlich dargestellt und passen bestens ins Bild, das man sich bisher im Spiel von ihnen gemacht hat. Sehr zu empfehlen als Zusatz fuer diese wunderbare Spielserie!

  • Rand und Robyn Miller mit David Wingrove: Myst - Das Buch Atrus, Bewertung: 4 von 5

    Fantasy: Kurzweilig und interessant beginnt schon der Anfang. Die versprochene Aufklaerung ueber die Geheimnisse vor dem ersten Spiel beginnen aber erst gegen Mitte des Buches. Auf jeden Fall ist es wert gelesen zu werden, wenn man Fantasy mag. Ein besonderes Schmankerl ist es für Fans der Computerspiel-Serie, beginnend mit dem Abschnitt ueber die D'ni Hoehle dann bei flackerndem Kerzenlicht und der Originalmusik von Riven zu schmoekern. Dadurch wird das Buch dann zu einem echten Highlight, das wieder viel von der Stimmung der ersten drei Spiele einfaengt. Gegen Schluss des Buches wird die Myst-Erfahrung immer besser und es lichten sich wirklich einige Unklarheiten des Spiels aus. Sehr empfehlenswert fuer Fanatsy-Leser und ein Muss fuer die Myst-Gemeinde!

  • Dan Brown: Sakrileg, Bewertung: 4 von 5

    Thriller / Verschwoerungs-Roman: So ganz kann es der zweite Band mit Robert Langdon nicht mit den Illuminaten aus dem ersten Buch aufnehmen, aber es gibt auch hier wieder viele spannende Momente mit grossartigen Ideen. In sich geschlossen ist das Thema sehr fesselnd und macht auch den Reiz des Buches aus. Dadurch kann man dieses Werk durchaus als 'Verschlinger' bezeichnen, welches einem ein paar Tage Kurzweil bietet - und spaeter Diskussionsstoff fuer eine gemuetliche Runde. Und wie beim Vorgänger hängt man nach Abschluss des Buches noch ein paar Stunden in der Wikipedia, um sich genauer über Geheimbünde zu informieren und die Atmosphäre weiter zu vertiefen.

  • Terry Pratchett, Ian Stewart, Jack Cohen: Rettet die Rundwelt, Bewertung: 4 von 5

    Scheibenwelt / Wissenschaftsroman: Wie gewohnt ein klasse Mix aus Fanatsy und Wissenschaft. Hier tritt zum Erstaunen des geneigten Pratchett-Leser aber die wissenschaftliche Seite in den Vordergrund. Pratchett bleibt natuerlich mit seinen Kapiteln im Buch lustige Seite, aber bei diesem Buch überwiegt das Interesse am wissenschaftlichen Teil. Trotzdem ein besonderer Mix, der Spass macht zu lesen.

  • Terry Pratchett: Montrous Regiment, Bewertung: 3 von 5

    Fantasy / Scheibenwelt: Mist! Man sollte das englische Original nicht unterbrechen, um die deutsche Fassung dazwischen zu lesen. So schleppte ich mich nach Schmökern von "Weiberregiment" nur noch schwerfällig durch dieses eher mäßige Werk von Pratchett, welches natürlich immer noch ein paar Highlights verzeichnen, aber wie von so vielen schon bemerkt nicht an die Spritzigkeit der früheren Werke anknüpfen kann.

  • Walter Moers: Die 13 1/2 Leben des Käptn Blaubär, Bewertung: 3 von 5

    Kinderbuch / Märchen: Walter Moers - Die 13 1/2 Leben des Kaeptn Blaubaer: Eine seltsame Mischung! Nicht Fisch - nicht Fleisch. Was fuer den Blaubaer gilt, gilt auch fuer dieses Buch. Man moechte es gerne mit den Augen eines Kindes lesen, doch stoeren dabei vielfaeltige Woerter und Taten, die es nur in der Erwachsenenwelt gibt. Satzbau und Inhalt koennten aber der naechsten Gute-Nacht-Geschichte entstammen. So treibt es einen wunderlich durch die Luegenmaerchen und Eigenlobseiten des blauen Baeren. Sehr ermuedend sind allerdings die unnoetigen und qualvoll langen Aufzaehlungen von Diesem und Jenem. P.S. Die liebevollen Zeichnungen sind allerdings einen zweiten Blick wert.

  • Terry Pratchett: Weiberregiment, Bewertung: 3 von 5

    Fantasy / Scheibenwelt: Krieg ist dieses Mal das bestimmende Thema im Discworld-Roman. Auch Sam Mumm taucht als Randfigur wieder auf. Im großen und Ganzen ist dieser Scheibenweltroman ganz unterhaltsam - mehr aber auch nicht. Es tauchen ein paar mal blitzartig die Pratchett-typischen Wendungen und die Ironie dazu auf, aber ich glaube so langsam, dass die traditionellen Romane von Pratchett so langsam fuer mich auslaufen. Der bislang gekannte Esprit findet sich eher in der Kinderbuchreihe wieder...

  • Christopher Moore: Der kleine Dämonenberater, Bewertung: 4 von 5

    Fantasy: Es wirkt ja fast schon wie ein Moor'sches Gesetz :) das seine Buecher Spass machen, aber es ist so. Der kleine Daemonenberater macht sogar hoellisch viel Spass! Damit reiht sich fuer mich Moore neben Adams, Pratchett und Rankin ein. Eine ansprechende Story gut gemixt mit einer Portion verruecktem Wortwitz und skurilen Wendungen. Sehr fein das Ganze. Meiner Meinung nach besonders denjenigen zu empfehlen, die auch Spass an Robert Rankin haben. Ein deutliches Plus fuer ein Spassbuch.

  • Christopher Moore: Der törichte Engel, Bewertung: 4 von 5

    Fantasy / Kult: Christopher Moore sichert sich seinen Buechern immer mehr Regalplatz bei mir. Auch sein Buch 'Der toerichte Engel' hat wieder das gewisse Leseetwas. Zuerst einmal ist es wieder mit seinen skurillen Wendungen und unaussprechlich Geschriebenem sehr witzig. Dann tauchen zwischen gekichertem Lesen auch mal Gedanken zu dieser absurden Welt auf in der wir leben. Sehr drastisch Herr Moore, aber auch sehr lustig - Gerne weiter so.

  • Frank Schätzing: Der Schwarm, Bewertung: 4 von 5

    Bio-Thriller / Science Fiction: Ein ueber weite Strecken spannenender Hollywoodstreifen, der aber gegen den Schluss hin seine Spannungsqualitaet nicht halten kann. Die obligatorische Einfuehrung der Personen bis Seite 50 ist man gewohnt, der ueberzogene Hollywood-Schluss haette so nicht sein muessen. Die Seiten dazwischen sind aber enorm fesselendes Lesevergnuegen. Verschwoerungstheorien am Zahn der Zeit, Technik, Biochemie und UFO-Geschichten, bei denen man mit Spannung mal den Einen, mal den Anderen verdaechtigt, der Boese zu sein. Trotz der Schwaechen gegen Ende des Buches eine echte Empfehlung.

  • Jack Mc Devitt: Erstkontakt / Die Legende von Chrstopher Sims, Bewertung: 3 von 5

    SciFi: Ein Doppelband von Mc Devitt mit gespaltenem Inhalt. Während das erste Buch durchaus gut zu fesseln weiss, obwohl das Ende sehr offen bleibt, hinkt das zweite Buch in Punkto Lesbarkeit deutlich hinterher. Ok, der Erstkontakt ist zu empfehlen, da viele Frage gestellt werden und einen beschäftigen, wenn man mittendrin ist und nicht nur dabei... Die Legende von Christopher Sims ist deutlich langatmiger, man bekommt nicht so leicht Zugang in einen Leserythmus. Die letzten berühmten 100 Seiten sind wieder sehr fesselnd, aber es bleibt das Gefühl, dass für so ein seitenstarkes Buch "mehr los sein" sollte.

  • Andreas Brandhorst: Diamant, Bewertung: 2 von 5

    SciFi: Leider macht es Brandhorst einem nicht leicht mit diesem Zukunftsroman ins Reine zu kommen. Zu verwirrend sind am Anfang die verschiedenen Akteure, Rassen und zu blass die Techniken. Alles, was nur den Hauch von Technik innehat, ist ein Servo. Da macht das Erlesen phantastischer Technologien nur halb soviel Spass. Schade, denn nachdem ich mich durch die ersten zweihundert Seiten gekämpft hatte, wurde die Bühne vertrauter und es traten weniger neue Akteure auf. Man fängt an die verschiedenen Zeitstränge auseinanderzuhalten und kann sich so langsam mit der Story indentifizieren. Mir persönlich war das Buch über weite Strecken zu "trocken", hat aber gegen Ende einiges wettmachen können.

  • Marianne Fredriksson: Lillemors Rätsel, Bewertung: 1 von 5

    Krimi: Schwierig, schwierig! Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass dies ein "Frauenbuch" ist... Mein Gefühl hat mich nicht getäuscht. Aus einem Krimi, der zwischendurch in Richtung Psychokrimi schwappt, wird die Handlung immer wieder unnatürlich auf eine Kopf-Emotions-Ebene gezerrt. Das tut dem Verlauf der Geschichte gar nicht gut. Solides Krimiwerk wird immer wieder von schnödem Familiengelämmer durchzogen. Das macht diesen Roman meiner Meinung nach nur drittklassig, obwohl der Stoff an sich mehr hergeben würde. Schade! Empfehlenswert ist es aber bestimmt fuer jene Leser(innen), bei denen ein Buch erst ein Buch ist, wenn darin ausgiebig das Beziehunsverhältnis von Mutter zur Tocher und wiederum der Tochter zum Vater hervorgezerrt wird :)

  • Andrea Camirelli: Der zweite Kuss des Judas, Bewertung: 4 von 5

    Roman/Comedy: In Form von Briefkorrespondenz gehaltene Erzählung, die die Bürokratie und das liebenswerte Charisma der italienischen Behörden vor einem ausbreitet. Am Anfang ist man ob der ungewöhnlichen Darreichungsform etwas irritiert, verbrüdert sich aber beim Lesen schnell mit den beiden Hauptprotagonisten, die allerlei mit der amtlichen Hierachie und den Mitmenschen aushalten müssen. Es wird mit der Zeit immer vergnüglicher dieses Buch zu lesen und schliesslich zu sehen, wie die zwei "Helden" ihr Problem lösen.

  • Carl Hiaasen: Krumme Hunde, Bewertung: 5 von 5

    Kult/Comedy/Fun: Wieder ein Überraschungsvolltreffer. Im Stil nicht ganz so flott wie Big Trouble aber trotzdem "Jede Menge gut"! In der Geschichte ist Drive und es reisst einen trotz später Stunden immer weiter, eine Seite nach der anderen. Vor allem als Urlaubslektüre gut zu verdauen, wenn man Big Trouble oder Geschichte in gleichem Stil kennt. Sehr empfehlenswert!

  • Terry Pratchett: Maurice, Der Kater, Bewertung: 5 von 5

    Fantasy / Kinderbuch: Nun habe ich dieses famose Buch auch in Deutsch gelesen :) Erwartungsgemäß wirken die eingedeutschten Namen etwas ungelenk und spiegeln nicht die Leichtigkeit wider, mit der man diesen spritzigen Roman auf Englisch erfährt. Trotzdem war es das Lesen wert - Jedem, der dieses Buch noch nicht gelesen hat, sei gesagt: Es eignet sich hervorragend, wenn man Pratchett noch nicht kennt, um den einzigartigen Stil in sich aufzunehmen, mit dem Pratchett seine Geschichten hinlegt. Ein echtes Muss!

  • Robert Asprin: Ein Dämon läßt die Kühe fliegen, Bewertung: 2 von 5

    Fantasy / Dämonenreihe: Man merkt, dass Asprin eine lange Schreibpause hatte. Der Stil des Anknüpfbuches ist anders. War der Protagonist Skeeve in der heissen Phase der Reihe ein etwas naiver, aber grundgütiger junger Zauberlehrling, scheint er in diesem Band mehr ichbezogener und nachtragender als man das gewohnt ist. Da zeigt sich vielleicht die Färbung des Lebenswandels, den Asprin selbst durchgemacht hat. Schade, denn die Unbeschwertheit der Dämonenreihe hat mir recht gut gefallen. Immerhin findet man sich nach langer Dämonenabstinenz in einer bekannten Umgebung mit den gewohnten Figuren wieder. Allein das macht schon Laune und fördert das Kurzweilgefühl.

  • Terry Pratchett: A Hat Full Of Sky, Bewertung: 4 von 5

    Fantasy / Scheibenwelt / Kinderbuch / englisch: Und wieder ein echtes Meisterwerk vom Meister! Uneingeschränkter Lesespass. Diese feinsinninge Phantasie, mit der die Geschichte um die "kleine" Tiffany und die WeeFreeMen weitergesponnen wird ist einfach großartig. Viele sprachliche Bilder, die beim Lesen Krausnasen und Lacher erzeugen. Unbedingtes Lesevergnügen!

  • Andreas Eschbach: Exponetial Drift, Bewertung: 3 von 5

    Sci-Fi/Thriller: Die Form ist schon allemal spannend, mit der Eschbach aus einer Zeitungsreihe einen SciFi-Fortsetzungsroman zaubert. Man merkt es der Buchfassung gar nicht an, dass jedes Kapitel erst wochenweise endstand. Es wirkt sogar dadurch mitreissender, als es vermutlich ein geplanter Roman gewesen wäre. Thema toll, kurzweilig, spannend, so ist das ein Lesekurzvergnügen, das ich empfehlen kann.

  • Isaac Asimov: Azazel, Bewertung: 1 von 5

    Fantasy/Kurzgeschichtensammlung: Davon hatte ich mir eindeutig mehr versprochen! Die Kurzgeschichten haben zwar ab und an lichte Momente, wälzen sich aber die meiste Zeit über recht zäh dahin. Das liegt unter anderem auch daran, das immer wieder der gleiche Anfang wechsellos wiedergekaut und serviert wird. So gelangweilt, wie der niedliche Dämon auf der Coverillustration habe ich mir auch das Ende des Buches herbeigesehnt.

  • Michael Ende: Der Satanarchaelügenialkohöllische Wunschpunsch, Bewertung: 4 von 5

    Kinderbuch: Noch nicht mal Jugendbuch, aber es macht höllisch Spass dieses kurzweilige Werk runterzurattern. Das liegt an der feinen Mischung von einfach zu lesendem Text, Seitenhieben in alle (politischen) Richtungen um 1989 und sehr schönen Bildern zum Text. Ein richtiges Vorlesebuch von dem Eltern und Kinder gleichsam etwas haben. Gerade das Richtige jetzt zur kälteren Jahreszeit.

  • Robert Rankin: Die Apokalyptischen Schokohasen, Bewertung: 4 von 5

    Fantasy: Wieder so richtig schön strange, schraubt sich Rankin in diesem Buch durch die Märchenwelt, veralbert alles und jeden. Der typische Mix aus Passagen, bei denen man sich an den Kopf fasst, sehr sehr grinsen muss und einfach beim Lesen gute Laune hat. Wieder einmal eine Kaufempfehlung eines Serientäters...

  • Karl May: Winnetou III, Bewertung: 2 von 5

    Western: Düsterer als die ersten beiden Bände. Es hinterläßt einen etwas schalen Geschmack, gehört aber eben zu dieser Reihe dazu. Nur für einen echten Karl-May-Fan zu empfehlen. Oder für jene, die eben keine Ruhe haben, wenn sie wissen dass noch etwas zur Vollständigkeit fehlt.

  • Matt Ruff: Fool On The Hill, Bewertung: 3 von 5

    Fantasy: Sehr nett zu lesen. Es kommt nicht so überbordend daher, wie G.A.S, hat aber auch sehr schöne Elemente. Ein sehr studentisches Buch. :) Durch die parallelen Geschichten von Tieren, Menschen und Kobolden manchmal etwas zu springend, erheitert doch in jedem Strang irgendeine Wendung. Eine Empfehlung für ein paar nette Winterabende.

  • Terry Pratchett: Die Nachtwächter, Bewertung: 3 von 5

    Fantasy / Scheibenwelt: Schwierig, schwierig. Wie schon von vielen anderen Pratchett-Lesern angedeutet, wandelt sich die ursprüngliche Scheibenwelt - Serie zu einer Aufarbeitung mit der hiesigen Welt. Thema in Die Nachtwächter sind Obrigkeiten, sinnloser Bürgerkrieg, höriger Gehorsam und Gewaltmissbrauch durch Staatsgewalten. Es gibt zwar auch mehrere Stellen, an denen der sonst so überschäumende Pratchett - Humor durchschimmert, aber es ist nicht mehr so ausgelassen und einfach. Die Stimmung ist bedrückender geworden. Ich empfehle das Buch natürlich eingefleischten Scheibenwelt-Lesern, allerdings sollte man entweder nur die deutsche Fassung oder nur die englische Fassung lesen. Für zwei mal den gleichen, bedrückenden Stoff, hat meine Ausdauer kaum gehalten.

  • Andreas Eschbach: Eine Billion Dollar, Bewertung: 5 von 5

    Roman / Thriller: Unglaubliches und Spannung. Auch dieser Eschbach-Roman lebt wieder davon. Die Idee zum Buch ist schön ausgearbeitet und mit lebendigen Figuren besetzt. Besonders die Vacchis haben mir mit ihren Eigenarten gefallen. Bis zum letzten Fünftel ist das Buch schön spannend geschrieben und kann deshalb fesseln. Man fühlt und leidet mit dem Hauptdarsteller, der eine allzu ungewöhnliche Aufgabe und ein noch ungewöhnlichers Werkzeug dazu bekommen hat. Schön in diesem Buch ist, dass Eschbach es schafft mit dem gewöhnlichen Thema Wirtschaft und Geldmarkt eine spannende Geschichte zu ersinnen. Ich hoffe nur es findet nicht wieder so ein fruchtloser Versuch statt, das Werk zu verfilmen. Dafür ist das Buch zu gut.

  • Yann Martel: Schiffbruch mit Tiger, Bewertung: 3 von 5

    Roman: Nette Urlaubsgeschichte. Langsam und gemütlich entrollt sich die Story vor dem Leser. Selbst beim eigentlichen Schiffbruch wird es nicht hektisch, sondern mit der bedächtigen, indischen Ruhe entfaltet sich Stunde um Stunde und Tag um Tag vor dem Leser und erzählt gemächtlich von einer Unmöglichkeit: Ein Junge und ein ausgewachsener Tieger in einem 6m Rettungsboot. Über große Strecken gewöhnt man sich an die beiden und möchte dem Ganzen fast Glauben schenken, bis der Erzähler gegen Ende den Bogen deutlich überspannt und damit das Ende vorwegnimmt: Das man mit viel Phantasie eine lange, kurze Geschichte erzählen kann. Kurzweiliger Urlaubslesestoff, nicht sehr anspruchsvoll, aber kann fast bis zum Schluß unterhalten.

  • Matt Ruff: G.A.S. Die Trilogie der Stadtwerke, Bewertung: 5 von 5

    PopArtComic / Fantasy / Fun: Furios! Grandios! Einfach klasse! Ich habe lange nach Parallellesestoff neben Pratchett und Rankin gesucht und ich glaube mit Matt Ruff gefunden. Eine richtig schön mit Klischees vollgestopfte Story überrascht mit witzigen Dialogen und immer wieder auftauchenden alten Bekannten (im wahrsten Sinn des Wortes, nicht wahr Meisterbrau?) Wer sich nicht an verrückten Ideen stört und Querlacher so richtig auskosten kann muss dieses Buch lesen. Absolute Topempfehlung!

  • Terry Pratchett: The Wee Free Men, Bewertung: 5 von 5

    Fantasy / Scheibenwelt / Kinderbuch / englisch: Ein Pratchett im guten, alten Stil. Er fabuliert wieder mit der Phantasie des Leseres herum und gewinnt meist mehr als die erforderlichen 100 Punkte! The Wee Free Men zählt wieder zu den Kindergeschichten. Und dieser Zweig scheint ein reiner Nachkomme der "alten" Scheibenwelt-Bücher zu werden. Ich habe mich auf jeden Fall köstlich amüsiert. Die Nac Mac Feegle, eben die Wee Free Men werden geradezu herrlich beschrieben. Und auch die spezielle Sicht auf unsere Welt kommt nicht zu kurz. Also: The Wee Free Men ist ein echtes Lesevergnügen von Pratchett.

  • Haruki Murakami: Mister Aufziehvogel, Bewertung: 3 von 5

    Roman: An Murakami kann man wirklich die Geister scheiden lassen. Der Erzählstil wechselt immer wieder im Buch. Ebenso der Farbreichtum, mit dem die Szenen beschrieben werden. Und so gibt die Spannung mal nach, oder zieht wieder an. Man darf sich nicht fragen, warum einige Protagonisten auftauchen oder ein anderes Mal fast unerkannt in der Versenkung verschwinden. Murakamis Buch lebt vom uns im Hier und Jetzt. Und so sollte man das Buch auch auffassen. Aber die Geschichte wirkt oft sehr dicht, gerade durch die detailreiche Schilderung. An den Stellen, in denen die Folterszene beschrieben wird, mir sogar *zu* dicht. Aber es ließ sich alles in allem gut lesen.

  • Jakob Arjouni: Idioten. Fünf Märchen, Bewertung: 2 von 5

    Kurzgeschichten: Kurzgeschichten, in denen verschiedene Persönlichkeiten von einer Fee damit konfrontiert werden, sich -etwas- (aber nicht zuviel!) zu wünschen. Ganz kurzweilig, aber nicht überragend. Eher nettes Geplänkel für die Veranda, das man auf Grund der leichten Lesbarkeit schnell durch hat.

  • Wladimir Kaminer: Reise nach Trulala, Bewertung: 2 von 5

    Kurzgeschichten/Reisen/Kulturen: Kurzgeschichten, was sich russiche, eingebürgerte Deutsche so für Gedanken über die neue Freiheit zu Reisen machen und wie wenig sie dabei rumkommen und trotzdem viel erleben. Kann man lesen.

  • Jack McDevid: Die Küsten der Vergangenheit, Bewertung: 3 von 5

    SciFi: Kurzweiliger Adventure-SciFi aber fast komplett auf der Erde. Kurzweilig, aber nicht herausragend.

  • Jack McDevid: Gottes Maschinen, Bewertung: 4 von 5

    SciFi: Kurzweiliger Adventure-SciFi mit Helden, Freud und Leid und ein bisschen Liebe. Kann man lesen.

  • Mark Childress: Verrückt in Alabama, Bewertung: 4 von 5

    Roman: Zwei Geschichten, die sich immer mal wieder berühren und miteinander zu tun haben. Die eine ganz real miterlebbar und dem Inhalt des Endes der Rassentrennung. Die andere Geschichte unglaublich, vom großen Hollywood-Traum als Star. Bindeglied zwischen beiden Geschichten ist ein kleiner Junge. Lesenswert!

  • Dan Brown: Meteor, Bewertung: 3 von 5

    Roman/Tech-Polit-Thriller: Leider weniger Tech als erwartet, dafür überleben die Helden, die sich selbstverständlich auch ineinander verlieben, mehrfach auf hollywoodartige Weise bis zum Schluß.

  • Haruki Murakami: Wilde Schafsjagt, Bewertung: 4 von 5

    Roman/Skurril: Tja man weiß es eigentlich kaum zu beschreiben. Aber das Attribut "gut" hat es mindestens verdient. Man kann sich mit den Personen identifizieren und gerät so in den Sog einer ziemlich abgedrehten Story. Sehr, sehr lohnenswert.

  • Herbert Rosendorfer: Die große Umwendung, Bewertung: 3 von 5

    Roman/Märchen: Eine weitere Zeitreise-Geschichte von Rosendorfer, die stark anfängt, aber das Tempo nicht halten kann. Nicht so gut wie der Vorgänger, aber wer -Briefe in die chinesische Vergangenheit- gelesen hat, für den wird auch dieses Buch wohl Pflichtprogramm sein.

  • Douglas Lindsay: Furcht und Schrecken im Friseursalon, Bewertung: 2 von 5

    Roman/Comedy: Braucht leider sehr lange ehe die Story so richtig in Fahrt kommt. Dadurch wirkt das Buch bis über die Hälfte etwas zäh. Man hält es aber aus und wird zum Schluß doch noch mit komischen Situationen belohnt.

  • Dan Brown: Illuminatus, Bewertung: 5 von 5

    Roman/Tech-Polit-Thriller: Thriller, der sich später zur Indiana-Jones-Hatz durch Rom entwickelt. Absolut fesselnd, vor allem wenn man technikaffin ist. Sonst bleibt aber auch ein schöner Abendteuer-Roman mit Liebe, Leid und Aufregung übrig. Und einem kleinen Klagefinger gegen die katholische Kirche.

  • Dave Berry: Big Trouble, Bewertung: 5 von 5

    Roman/Komödie: Lange nicht mehr so gelacht! Genau 15 Seiten brauchte es bis ein wahres Feuerwerk an komischen Situationen aufgetischt wurde, bei denen man selten aus dem Lachen herauskam. Ein Lesemuß!

  • Douglas Adams: Lachs im Zweifel, Bewertung: 5 von 5

    Kurzgeschichten/Romanteil/SciFi: Lustig, gedankenvoll, umfassend. Im ersten Teil bisher unveröffentlichte Kurzgeschichten, teilweise mit Kichergarantie, teilweise mit dem Aufschrei, dass man das auch immer so gesehen hat, einem aber die Adamsschen Worte fehlten. Im zweiten Teil dann ein leider viel zu kurzer Anriss eines neuen Dirk Gently-Abendteuers.

  • Terry Pratchett: The Amazing Maurice and his educated Rodents, Bewertung: 5 von 5

    Roman/Fantasy/Kinderbuch: Als Kinderbuch konzipiert lädt aber die geniale, bildhafte Sprache von Pratchett auch Erwachsene zu heftigen Grins- und Lachattacken ein. In Insiderkreisen wird behauptet, dass der -geniale Pratchett- in der Kinderbuchreihe weiterlebt, während die Discworld-Serie langsam -darker- wird. Absolutes Lesemuß, egal ob englisch oder deutsch (Auch die deutsche Übersetzung ist wieder klasse!)

  • Robert Rankin: Starker Tobak, Bewertung: 5 von 5

    Roman/Kult/Skurril/Fantasy: Der Meister war mal wieder am Werk und hat eine haarsträubende Geschichte ersonnen und vor seinem Leservolk ausgebreitet. Mal wieder typisch verrückt. Ein Rankin eben.

  • Alistair Raynolds: Unendlichkeit, Bewertung: 1 von 5

    Roman/SciFi: Typisches Weltraumabendteuer. Unterhaltsam wohl aber nur für echte SciFi-Fans.

  • Stefano Benni: Die Bar auf dem Meeresgrund, Bewertung: 3 von 5

    Kurzgeschichten: In an einer losen Aneinanderreihung tauchen verschiedenartigste Geschichten auf, meist lustigen Inhalts mit Moral.

  • Neil Gaiman: Die Messerkönigin, Bewertung: 4 von 5

    Kurzgeschichten/Fantasy: Bunte Mixtur. Unbedingt empfehlenswert! Schwankt zwischen extrem lustig und nachdenklich je nach Geschichte

  • Umberto Eco: Derrick oder die Leidenschaft für das Mittelmaß, Bewertung: 4 von 5

    Kurzgeschichten: Köstlich! Gesellschaftsanalyse mit Augenzwinkern. Das Richtige für Zwischendurchlesen.

  • Snegow: Menschen wie Götter, Bewertung: 3 von 5

    Roman/SciFi: Schwierig zu lesen, weil die Story manchmal etwas zäh ist. Noch einiges aus dem Gut/Böse-Spiel des kalten Krieges einprojiziert, aber für SciFi-Leser doch empfehlenswert.

 



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